​Von bellenden Hunden und singenden Vögeln

26.09.2016 – Tempelruinen in brüllender Mittagssonne

Die Nacht war leider wieder einmal alles andere als erholsam 😔 Die Fenster im Hotel sind quasi nicht vorhanden, jedenfalls hatte man den Eindruck, direkt auf der Straße zu schlafen. Bis 3 Uhr früh bellten Straßenhunde um die Wette und ab 6 Uhr trällerte ein Vogel direkt vor unserem Fenster sein Morgenliedchen.

Das Frühstück war dann auch eher zum abgewöhnen. In die Kaffeekannen brauchte man lediglich heißes Wasser einfüllen und schon hatte man wieder frisch aufgebrühten Kaffee 😒 Ein Glück, dass es hier immer Obst gibt, so konnte ich zumindest ein bisschen Energie tanken.

Die war auch bitter nötig. Denn bei 35° im Schatten, zur Mittagszeit zwei Tempelruinen zu besuchen, war nichts für schwache Gemüter. Zwischendrin haben wir außerdem ein traditionelles Thai-Haus besichtigt und sind über einen Markt geschlendert.

Nach 2 Stunden ging es zurück zum Hotel, wo wir erstmal umziehen mussten. Da wir noch bis Abends in Ayutthaya Aufenthalt hatten, aber eigentlich um 12 Uhr aus dem Hotel hätten auschecken müssen, hat Joey mit den Rezeptionistinnen verhandelt, dass sich die Gruppe untereinander auf 3 Zimmer aufteilt. Sie konnten die übrigen 3 schon wieder gereinigt werden (falls man das so nennen kann 🙈). Wir sind also mit Sack und Pack zu Dennis und Janine ins Zimmer gezogen. Und weil wir noch bis Abends Zeit zur freien Verfügung hatten, ging es selbstverständlich direkt in den Pool 👙💦

Gegen Nachmittag sind wir dann noch etwas essen gegangen und haben ein wenig Proviant eingekauft. Denn die Nacht werden wir in einem Zug verbringen und zuvor auch kein Abendessen mehr bekommen.
Thorben, Dennis und Janine wollten gerne Pizza essen 🍕 Da ich mir aber bezüglich des Teiges zu unsicher war und auch keine große Lust hatte, das mit der Bedienung zu klären, bestelle ich eine Portion Pommes 🍟

Um 18:30 Uhr holten uns 3 Tuk Tuks ab und brachten uns zum Bahnhof. Hier mussten wir auch noch mal ca. eine dreiviertel Stunde warten, ehe der Zug kam. Zu allem Überfluss, merkte ich, dass sich eine Erkältung anbahnt 😣 Das darf doch nicht wahr sein. Wobei eigentlich auch kein Wunder, bei dem ständigen Klimawechsel. Von feucht-heiss draußen zu trocken-kalt innen, wegen der Klimaanlagen. Da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit 😩
Im Zug war die Klimaanlage auch auf ca. -20° eingestellt. Das war natürlich nicht sonderlich hilfreich.

Kurz nachdem wir eingestiegen waren, kam ein junger Mann, der unsere Sitze zu Schlafkabinen umbaute. Es war zwar ein wenig eng, aber trotzdem recht in Ordnung. Nur freue ich mich mittlerweile wirklich sehr darauf, wenn ich endlich mehrere Nächte hintereinander in dem selben Bett schlafen kann 🙊

Süße Grüße, eure Steffi 💙

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